Das Gästebuch

Nach sorgfältiger Prüfung durch Herrn Buttgereit persönlich landen hier Ihre Einträge ins Gästebuch:

Fremdsprachige Mitteilungen befinden sich im Guestbook.

Hallo,

ganz unwerfroheren wollte ich dir mitteilen, dass ich vor einigen Tagen „Making of Süße Stuten 7“ gesehen habe und mich großartig amüsiert habe. Es gab wirklich viele tolle Dialoge („Sieht dass für dich aus wie das Set von `Cannibal Holocuast`?“). Auch der Audiokommentar war gelungen. Deine darstellerische Leistung als Heinz Moon war bei weitem nicht so schlecht wie von dir beschrieben. Ich freue mich bereits auf „East Side Zombies“.
Viel Erfolg und Spaß weiterhin. Grüße aus Köln - stuforcedyou

Ein Danke und Zwei Fragen

Hallo Jörg, ich würde gern ein Kompliment bzgl. der Seite loswerden, das Design ist fabelhaft, sie ist sehr übersichtlich und trotzdem umfangreich. Schön. Aber noch dankbarer bin ich für deine Filme und deine Mitarbeit an anderen Projekten. CAPTAIN BERLIN VERSUS HITLER ist ein großartiger Film! Auch MEIN PAPI hat mich sehr begeistert. Ich weiß nicht, ob das hier der richtige 'Ort' ist um fragen zu stellen, auf der DVD "Hot Love", sind da folgende Filme enthalten?: JESUS - DER FILM (Episode Kreuzigung) und BLUTIGE EXZESSE IM FÜHRERBUNKER ?
Mach weiter so Jörg! Grüße aus Neuss, - Roman H. Wilke

Hi Roman,
ja, auf der HOT LOVE DVD ist die Kreuzigungsepisode aus JESUS - DER FILM und auch BLUTIGE EXZESSE IM FÜHRERBUNKER mit drauf! - JB

Nippon Connection 15.4.2010

Eine Veranstaltung, auf die ich mich besonders gefreut hatte, war der Heimkino-Trashabend mit Jörg Buttgereit und Thilo Gosejohann im Café  des Festivalzentrums. Auch wenn man hier lediglich Zeuge wurde, wie zwei Herren Bier trinkend und Chips verzehrend auf einem Sofa sitzen, während sie einen japanischen Monsterfilm sehen und kommentieren, hat sich hier jede Minute gelohnt.

Der Titel des so begutachteteten Filmjuwels wurde vorher streng geheim gehalten. Freunde des japanischen Monsterfilms erhielten allerdings schon durch das Foto der Veranstaltungspromo einen relativ eindeutigen Hinweis auf das betreffende Monster. Denn hier sieht man Herrn Buttgereit mit dem Protagonisten des Filmes – Guilala – ギララ posieren. Allein schon für die diversen Titel, unter denen der Film vertrieben wurde, hat sich dann auch der Besuch der Veranstaltung schon gelohnt. Man kann sagen, dass der japanische Originaltitel (宇宙大怪獣ギララ , in etwa “Das große Weltraummoster Girara”) noch recht deskriptiv gewählt wurde, und auch der englische Titel “The X from Outer Space” weist noch einen gewissen Bezug zum Inhalt auf. Völlig über die Stränge schlägt in diesem Fall allerdings einmal wieder der deutsche Verleihtitel, den Monsternamen eigenwillig verkürzte und auch ansonsten in einen etwas überraschenden Kontext stellte: GUILA – FRANKENSTEINS TEUFELSEI

Leider kam ich zu Beginn der Veranstaltung etwas zu spät und kann daher nicht wiedergeben, ob der Verlust der letzen Monsternamenssilbe eine hinreichende Erklärung fand. Ich kann jedoch absolut bezeugen, dass in dem gesamten Film kein Frankenstein auftauchte. Vage Erklärungsversuche betrafen dann auch die Herleitung des Frankenstein-Bezugs (“Hatte nicht einer der Wissenschaftler dort einen deutschen Namen?”). Die Herkunft des Titels bleibt aber wahrscheinlich weiterhin das Geheimnis der Verleihfirma. Der Film war der verzweifelte Versuch der kleineren Filmfirma Shochiku an den großen Erfolg der Godzilla-Serie aus den Toho-Studios anzuknüpfen. Leider muss er wohl als gescheitert gelten. Eine schlechte Nachricht für das Publikum enthüllte Jörg Buttgereit erst nach der Aufwärmphase: Das Monster selbst erscheint im Film erst nach 45 Minuten. Bis dahin wurde die Wartezeit allerdings sehr unterhaltsam durch die Analyse der zeiggenössischen Tricktechnik, meisterhafter Schauspielkunst amerikanischer Ausstausch-Studenten und die beschwingte Retro-Tanzmusik aus dem Score überbrückt.

Leichte Längen im umständlichen Expositionsaufbau des Films wurden gekonnt durch überraschende Sprachspurwechsel oder autobiografische Anekdoten kaschiert. So konnte man zum Beispiel erfahren, dass Thilo Gosejohann noch heute darunter leidet, als Kind einem koreanischen Nachahmungs-Godzilla aufgesessen zu sein und die Originale verpasst zu haben.  Eine Badeszene unter einer Sternenkuppel gab Jörg Buttgereit dann kurz Gelegenheit zu einem Diskurs über japanische Badesitten und die Badvermeidungsstrategien europäischer Gäste (“Einige von uns Langnasen haben einfach 10 Minuten neben der leeren Wanne gestanden”). Wer nach diesem erfolgreichen Abend jetzt noch weitere Exkurse in die Welt von Guilala unternehmen möchte, hat Anlaß zur Freude. Zum einen wird ein Mitschnitt der Veranstaltung wohl als Kommentar-Track der deutschen DVD erscheinen. Für besonders viel Freude sorgte aber auch die Ankündigung Buttgereits, dass in kürze eine Fortsetzung der Guilala-Saga zu erwarten ist. Und dieses mal geht es richtig zur Sache, denn Gilala ist unter die Globalisierungsgegner gegangen und wird den G8-Gipfel  (inklusive einer erschreckend gealterten und abgemagerten Angela Merkel) attackieren.  - Karoline Steinfatt

Sehr geehrter Herr Buttgereit,

ich schreibe Ihnen, weil ich mich ein wenig über den gestern ausgestrahlten Beitrag "Durch die Nacht mit Oda Jaune & Lars Eidinger" geärgert habe. Vorneweg: Ich mag Lars Eidinger und liebe den Film "Alle anderen". Oda Jaune halte ich für eine äußerst talentierte Malerin. Nur aus diesem Grund habe ich geschafft, gestern Abend so lange aufzubleiben. Das Ergebnis dieser "Nacht": Ratlosigkeit, gepaart mit einem Gefühl der Verärgerung.

Oda Jaune sagt nach dem Atelierbesuch des Malers in Sofia (an dessen Namen ich mich nicht erinnere) sinngemäß: "Ich schweige lieber, wenn ich etwas nicht mag, um denjenigen nicht zu verletzen." Meine Frage hierzu: Wieso hat man diese Sequenz nicht einfach herausgeschnitten? Wie kann eine Frau ihres Formats auf der einen Seite so etwas behaupten, um auf der anderen Seite nicht nur das Gegenteil zu tun, sondern den Künstler auch noch bloßzustellen, in dem sie vor laufender Kamera sagt, dass sie seine Arbeit "schlecht" findet? Schweigen sieht doch anders aus, nicht wahr? Ich weiß nicht wessen Anteil hier überwiegt, der von Oda Jaune, oder Ihrer als Regisseur.

Ich weiß nur, dass diese letzte Sequenz mich mit dem Gefühl in die Nacht entließ, es hier mit unglaublicher Borniertheit und Menschenverachtung zu tun gehabt zu haben, die beiden Künstlern überhaupt nicht gut zu Gesicht stand. Ob Oda Jaune wirklich etwas intelligentes zu sagen hatte, war leider kaum hörbar, denn die Tonqualität ließ an den Stellen, an denen Sie das Wort ergriff, erheblich zu wünschen übrig. Was wohl auch der Tatsache geschuldet war, dass sie sehr kindlich-naiv und leise sprach. Schade, denn Idee, Konzept und Protagonisten dieses Beitrags hatten wirklich mehr versprochen. Ich würde diese Zeilen im Übrigen gern auch an Oda Jaune schicken, konnte aber auf ihrer Webiste leider keine Kontaktmöglichkeit ausmachen.
Mit herzlichen Grüßen aus Hamburg, - Gabriella Engelmann


Ich fand die Szene essentiell und ausgezeichnet.  - Martin E.

lieber jörg buttgereit,

leider bin ich gestern abend sozusagen aus dem staunen nicht mehr herausgekommen und vielleicht deshalb nicht rechtzeitig auf die idee gekommen,ihnen eine für sie höchst langweilige - sorry - frage zu stellen,die mir jetzt aber nicht mehr aus dem kopf will. war das skelett in 'nekromantik' echt? und woher kriegt man als filmemacher das material für die nekroeffekte? Oder ist von den leichenteilen gar nichts 'menschlich'...? bisher habe ich keinen blassen schimmer vom horrorfilm oder wie das mit den effekten so geht... aber die 'schönheit' des films hat mich durchaus überzeugt. ich frage, weil ich mich in letzter zeit mit anatomie und schaustellerei beschäftigt habe. (wo ich bisher eigentlich keine grosse schönheit entdecken konnte) aber da stellte sich mir auch immer die frage nach dem material. über einen hinweis würde ich mich natürlich freuen. ansonsten kann ich mich ja in den nächsten wochen ja im kino ganz gut umsehen. jedenfalls freue ich mich über ihre retro - endlich mal wieder was geboten im rheinland. viel glück & beste grüße aus düsseldorf, - gabriele h.

Toll Dein Gästebuch,

hast Du das allein gestaltet? Beim ersten Foto bekam ich zunächst einen Schreck, aber ich kenne Dich ja.
Ja, in diesem Sinne weiter so, es grüßt ganz herzlich Dein - Reiner G. aus 12347 Berlin.

Künstler wie du

machen Hoffnung - es findet Kommunikation statt die mehr ist als hirnlose Ruhigstellung vor dem TV.  Wir sind die Toten in unseren köpfen. Das suche ich in der Kunst. Danke für deine Arbeiten. Und danke an die Black-Box... 09. Januar 2010 - Robert

Lieber Jörg!

Hier findest Du unsere Kritik zu CAPTAIN BERLIN VERSUS HITLER. Beste Grüße -Thorsten Hanisch /Das Manifest

Und so schliesst sich der Kreis...

Vor laaaanger Zeit musste ich nach Berlin (durch die DDR) fahren, um die Geburt von "Nekromantik" mitfeiern zu können. Nun beehrst du meine Stadt, um diesen Meilenstein in der "Black Box" zu präsentieren. Ich werde natürlich vor Ort sein... und etwas in Erinnerungen schwelgen. Auch für die näxte Zeit habe ich mir einige Kreuze in den Kalender gemalt. Mensch sieht sich... - Gnaata

Der Countdown

läuft einstellig. Nur noch wenige Tage bis zur Retro bei uns im Filmmuseum. Freue mich schon! Zieh Dir immer eine Mütze auf (damit Du nächstes Wochenende nicht krank wirst) und vergiss nicht Deine Disco-Platten einzupacken! Bis Freitag dann - Florian

Hallo Jörg Buttgereit,

ich wünsche Dir auch ein erfolgreiches neues Jahr. Zur Retrospektive in Düsseldorf: Ich kann mich noch an eine Retrospektive dort (ich glaube es war auch in der Black Box) vor ca.12-15 Jahren erinnern. Damals wurden auch schon eine Menge Filme von Dir gezeigt und ich habe ein paar gesehen. Schramm hat mich (abgesehen von dem Fernsehinterview) am meisten begeistert. Wahrscheinlich auch, weil ich Mutter sehr schätze und es somit eine für mich gelungene Kombination ist. Hochachtungsvoll - Grace Ryan

Bin ich der Erste?

Juhu, mal sehen ob das Gästebuch funktioniert auf dieser gut organisierten und hübschen Seite. Schöne grüße aus Bremen und guten Rutsch. - Captain Bremen